Sieg beim RAN – Race Around Niederösterreich 2er Team
Kaum ist der beim Race Around Austria mühsam angereicherte Laktatspiegel in den Beinen unserer Ultraradler Amadeus Lobe und Markus Eichinger in die Komfortzone abgesunken, schon standen sie wieder am Start eines Race Arounds. Diesmal war es die Landesgrenze Niederösterreichs, welche einer genauen Inspektion unterzogen wurde. Getreu dem Motto „Never change a winning Team“ wurden
-Martin Haas als Teamchef, Navigator und Ruhepol
-Thomas Mayr als Experte für alles, Motivator und Antreiber
-Fabian Eichinger als Busfahrer des Jahres, Spaßkanone und Cofainfräsn
als Betreuer rekrutiert, um den Radfahrern ordentlich einzuheizen. Dies war auch bitter nötig, nachdem unser Team am vergangenen Freitag bei unter 10° in Weitra um 20:36 als letztes der 16 gestarteten 2er Teams über die Startrampe rollte. Nachdem unser Startfahrer Amadeus das Team bereits beim ersten Kreisverkehr einer Aufmerksamkeitskontrolle unterzog (schoaf links is ned eindeutig 😉) kamen die beiden in einen guten Tritt. Aufgrund der sehr flachen Streckenführung auf den ersten 350 Kilometern bis zum Semmering wurden die ersten 10 finsteren Stunden bei tiefen Temperaturen um die 4° allesamt auf dem Zeitfahrrad absolviert und ein Team nach dem anderen eingesammelt.
Lediglich das Intersport Mühl4tler Bike Team stellte sich auf den ersten 250 Kilometern dem CLR Express entgegen und nahm uns bis zur ersten Time Station doch glatt vier Minuten von der Uhr. Zusätzlich motiviert von diesem virtuellen Rückstand hieß es nun „linkes Blatt – NEIN DANKE“. Mit hartem Einsatz konnte der Rückstand bis zur ersten Bergankunft am Semmering in einen respektablen Vorsprung von 20 Minuten umgemünzt werden. Die Crew harmonierte wieder einmal wunderbar, die Sonne ging langsam auf die Atmosphäre glich einem schönen aber harten Ausflug unter Freunden – und dann kam Scheibs. Hier mussten wir erfahren, dass es manchmal nur einer kleinen Entscheidung bedarf, die zwischen der unbeirrten Weiterfahrt auf der Strecke und dem Crashen einer Erstkommunionsveranstaltung am Hauptplatz bedarf. Umzingelt von Fahrverbotstafel standen wir also inmitten der glückseligen Feiergesellschaft. Ein verwirrter Radfahrer, dahinter ein ausrangierter Bus mit nervös gestikulierenden Insassen. Durch die erhöhte Dosis an #cofain699 im Blut konnten wir jedoch auch hier #Kopfschnell reagieren und Amadeus -mit Navigation ausgestattet – den Weg im Alleingang über Kopfsteinpflaster zur Rennstrecke suchen lassen, während sich der Betreuerbus mühsam durch die immer noch erstaunten Frischgefirmten steuerte.

Der ab diesem Zeitpunkt immer hügeligere und unrhythmischere Streckenverlauf auf den letzten 200 Kilometern wurde zu einem Kraftakt für die beiden Sauwaldler, lies sie aber ihre Stärken im Vergleich zur Konkurrenz zusätzlich ausspielen. Mit einem Vorsprung von knapp 1.5 Stunden auf die Mühlviertler konnte unser Team nach 17 Stunden und 28 Minuten mit der schnellsten Fahrzeit der diesjährigen Veranstaltung die 2er Team Wertung souverän gewinnen. Einziger Wehrmutstropfen ist natürlich, dass uns Christoph Strasser mit seinem Husarenritt in 17 Stunden und 30 Minuten gnadenlos deklassierte. Hut ab – des is gewaltig!

Nach der gemeinsamen Zieleinfahrt wurden unsere Athleten herzlich vom überaus sympathischen Veranstalterteam empfangen.
Wir bedanken uns hierbei noch herzlich bei unserem Sponsor Cofain – Weckt das Beste in Dir für die überdimensionale Ausstattung mit Dosenenergie – die Anfrage nach Kostproben im Zielbereich waren enorm, wir mussten jedoch keine enttäuschten Gesichter zurücklassen 😊